“Sophie Scholl – Innere Bilder”

 „Um in dieser Zeit zu bestehen braucht der Mensch einen festen Geist und ein zartes Herz“.

Einblicke in das Leben einer mutigen, jungen Frau zu sehen am
Freitag, 08. Juni 2018 um 19.00 Uhr
im Theatersaal des Marianums Buxheim
.

In Erinnerung an den 75. Todestag von Sophie und Hans Scholl laden Frauenseelsorge und Frauenbund der Kath. Pfarrgemeinde Buxheim das Theater EUKITEA aus Diedorf mit dem Ein-Personen-Stück „Sophie Scholl – Innere Bilder“ in den Theatersaal des Marianums ein.

sophie scholl innere bilder

Sophie Scholl, eine ganz normale junge Frau mit einer tiefen Liebe zur Natur und einem anrührend feinen Sinn für das Schöne und das Gute.

Sophie Scholl, das BDM-Mädel, das sich zur mutigen Kämpferin für die Freiheit verwandelt. Sophie Scholl, eine liebende junge Frau im Schatten des Krieges und der Unterdrückung. Sophie Scholl, die Sinnsucherin. Mit starken Bildern, intensiven Klangwelten und in mitreißend poetischen Texten , die auf Briefen und Tagebuchaufzeichnungen basieren, gibt Schauspielerin Sandra Pagany Einblicke in die Welt dieser jungen Frau, die durch ihren Mut und ihre Sehnsucht nach Freiheit und Sinn zur herausragenden, Vorbild gebenden Gestalt wurde.

Karten  

bei Vorbestellung € 8,-- (unter Tel. 08331-72578 und 72245)

an der Abendkasse € 10,--,

für Schüler € 5,--.

Veranstalter: Kath. Pfarrgemeinde Buxheim in Zusammenarbeit mit der Kath. Erwachsenenbildung Unterallgäu

 

„Position zu beziehen ist ein zeitloses Thema“

Die Geschichte von Sophie Scholl, die im Dritten Reich zur Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ gehörte, ist auch über 60 Jahre nach ihrem gewaltsamen Tod von Bedeutung. Sie ist ein Symbol für beispielhafte Zivilcourage und Widerstand gegen die Hitler-Diktatur — nicht nur im politischen, sondern auch im alltäglichen Leben.

Bis heute steht der Widerstand der Münchner Studentin im Dritten Reich sinnbildlich für die Notwendigkeit, sich gegen Unrecht und Unmenschlichkeit aufzulehnen und persönliches Gewissen über willkürliches Recht zu stellen. Zivilcourage und Kompromisslosigkeit kennzeichnen Sophies Geisteshaltung bis zuletzt, historisch verbürgt sind ihre Worte.

„Ein Gefühl der Berufung oder so etwas ähnliches hab ich nicht. Aber wenn man Künstler werden will, muß man wohl vor allen Dingen zuerst Mensch werden. Durch das Tiefste empor. Ich will versuchen, an mir zu arbeiten.“ Sophie Scholl, 8.7.1938