Interessante Bücher zur Antike

Buecherstapel

 

 

Baumann, Hans: Ich zog mit Hannibal, München 1982 (dtv junior)

Vor mehr als 2000 Jahren hat Hannibal mit einem gewaltigen Söldnerheer die Alpen überschritten. Er will Rom erobern und vernichten. Hannibals größter Trumpf sind 39 Elefanten, die den Römern Furcht und Schrecken einjagen. Auf einem dieser Elefanten, auf Suru, reitet ein junger Treiber. Aus seiner Sicht erleben wir das packende, abenteuerliche Drama dieses Feldzugs und das Schicksal des Feldherrn Hannibal zwischen Triumpf und Niederlage. Die geschichtliche Tragödie aber wird überstrahlt von der naiven Freundschaft, die der junge Treiber zu seinem Elefanten Suru hegt.

 

 

Harris, Robert: Dictator, München 2015 (Heyne-Verlag)

"Im Waffenlärm schweigen die Gesetze" (Marcus Tullius Cicero)

Einst konnte Cicero über Caesars Leben walten. Jetzt hat Caesar die Oberhand, während Ciceros Leben in Trümmern liegt. Mit Witz, Geschick und Mut schafft es der legendäre Redner jedoch, aus dem Exil nach Rom zurückzukehren. Dort hat sich alles und nichts geändert. Politik ist eben ein Geschäft - mitunter ein blutiges.

Dictator - nach Pompeji, Imperium und Titan nun Robert Harris' neuer historischer Politthriller

"Mit wenigen, dafür aber umso kräftigeren Strichen lässt Robert Harris das antike Rom vor den Augen des Lesers auferstehen" (Deutschlandradio)

 

 

Sonnabend, Holger: Nero. Inszenierung der Macht, Darmstadt 2016 (Verlag Philipp von Zabern)

Nero (37-68 n. Chr.), einer der bekanntesten und markantesten Kaiser Roms, verstand es, sich und seine Macht zu inszenieren. Holger Sonnabend hat eine aktuelle, spannende Biografie geschrieben, in der er Fakt von Fiktion zu trennen vermag. Er zeigt, wie antike Autoren das Nero-Bild schufen, das wir heute kennen.

 

 

Stöver, Hans Dieter: Spartacus. Sklave und Rebell, Würzburg 21994 (Arena-Verlag)

Eine geheimnisumwitterte Gestalt der Weltgeschichte: Spartacus. Als Spartacus 73 v. Chr. mit siebzig Gefährten aus der Gladiatorenschule in Capua flieht, beginnt ein Krieg der Sklaven gegen die Herren, der das römische Weltreich erschüttert. Hans Dieter Stöver, 1937 geboren, wurde mit seinen Sachbüchern, Romanen und Jugendbüchern zu einem der bekanntesten Vermittler der römischen Antike an ein modernes Publikum.

 

 

Weeber, Karl-Wilhelm: Neues über die alten Römer. Von A wie Aftershave bis Z wie Zocker, Darmstadt 2015 (Theiss-Verlag)

Hatten die Römer schon Kaugummi? Legten sie sich zum Bräunen in die Sonne? Herrschte auf den Straßen Roms Rechts- oder Linksverkehr? Gingen die Leute auf die Straße und demonstrierten, wenn ihnen etwas nicht passte? - Neue Antworten auf ungewöhnliche Fragen gibt Karl-Wilhelm Weeber in gut 75 Stichwörtern und 21 Zwischenfragen rund um Leben und Menschen im alten Rom. Mit 55 Zeichnungen ins Bild gesetzt von Ferdinand Wedler.

 

 

Williams, John: Augustus, München 2017 (dtv)

"Vater", fragte ich, "ist es das wert gewesen? Deine Macht, dieses Rom, das du gerettet hast, das Rom, das von dir erbaut wurde? Ist es all das wert gewesen, was du getan hast?" Mein Vater schaute mich lange an, dann wandte er den Blick ab. "Ich muss daran glauben", sagte er. "Wir müssen beide daran glauben." ('Augustus', Das Tagebuch der Julia, Pandanteria 4 n. Chr.)

"Mit meisterhaftem Geschick lässt Williams das antike Rom lebendig werden und zeigt, wie diese fremde Welt unser Leben in der Gegenwart begreiflicher machen kann." (John Gray in 'New Statesman')

"'Augustus' ist packend und voller Leben." (Dan Piepenbring in 'Paris Review')

"Ein Roman von enormer Tragweite und außerordentlicher Präzision." ('Financial Times')

"John Williams ist ein Hemingway ohne Gepolter, ein Fitzgerald ohne Firlefanz, ein Faulkner ohne Pomp." (Dan Wakefield)

 

 

 

Diese Leseecke wird in regelmäßigen Abständen erneuert. Alle Titel gibt es auch in der Schulbibliothek.