Aktivitäten Englisch

Der Wettbewerb BIG CHALLENGE wird jedes Jahr in verschiedenen Klassen der Unterstufe durchgeführt. Die Schüler können ihr Wissen in Englisch auf spielerische Weise testen und erhalten kleine - und manchmal auch große -  Überraschungen.

Der nächste  Wettbewerb wird im Mai 2016 stattfinden.

 

Besuch der Q11-Kurse im Amerikahaus

Mindestens einmal während der Q-Phase, so unser Wunsch, sollten die Schülerinnen und Schüler der Englischkurse in den Genuss eines Schülervortrags im Amerikahaus in München kommen. In diesem Schuljahr hatten wir uns für folgenden Vortrag von Dr. Hünemörder (Dozent für amerikanische Geschichte an der LMU) entschieden:

Immigration and the United Sates – Of Melting Pots and Border Fences

Da der Vortrag erst um 17.30 Uhr begann, stellte uns die rechtzeitige Anreise bei Ausfall des Nachmittagsunterrichts vor keine großen Probleme. Es blieben nach Ankunft in München sogar noch ca. 1 ½ Stunden Zeit, die alle Beteiligten individuell gestalten konnten.

Punkt 17.30 Uhr war es dann soweit. Ein gut gelaunter und hoch motivierter Dr. Hünemörder begann seinen Überblick über alle wichtigen Aspekte der USA als klassisches Einwanderungsland. Die klare Struktur des Vortrags machte es uns Zuhörern leicht den Ausführungen von Herrn Hünemörder zu folgen. Den Einstieg bildete ein historischer Abriss der wichtigsten Einwanderungswellen. Diesem folgte die Frage nach den Motiven der Einwanderer. Anschließend wurde der alte Melting- Pot-Mythos auf den Prüfstand gestellt und neueren Sichtweisen des Blicks auf Amerias multikulturelle Prägung kontrastierend gegenübergestellt. So tauchten in diesem Zusammenhang Begriffe wie ‘salad bowl‘, ‘stew‘ und ‘pizza‘ auf und wurden schülergerecht definiert. Im weiteren Verlauf des Vortrags widmete Dr. Hünemörder der Zeit nach 1965 großen Raum, er sprach in diesem Zusammenhang von ‘modern immigration‘, der Einwanderungsepoche, die hauptsächlich durch Einwanderer aus Asien und eingewanderte Hispanics geprägt war und ist.

Einen weiteren Schwerpunkt des Vortrags bildete die höchst kontroverse Auseinandersetzung mit dem Thema der illegalen Einwanderung. Dass die USA immer noch auf der Suche nach einer tragfähigen Reform ihrer Einwanderungsgesetze sind, wurde durch Herrn Hünemörders Ausführungen sehr deutlich, ganz besonders dann, als er auf Präsident Barack Obamas „Alleingang“ (executive order) im November letzten Jahres in Sachen Duldung von 5 Mio. illegalen Einwanderern zu sprechen kam.

Dass die Zeit wie im Flug verging, war auch der Tatsache geschuldet, dass Dr. Hünemörder immer wieder Filmsequenzen aus der Simpsons-Serie in den Vortrag einband. Charaktere wie Homers Großvater oder Apu – mit seinem indischen Migrationshintergrund – waren ideale Beispiele für die „Allgegenwart“ von Immigration und der Debatte darum in der amerikanischen Gesellschaft. Zahlreiche Cartoons taten ihr Übriges, um Herrn Hünemörders Vortrag zu einem differenzierten, lebendigen und faszinierenden Bild der multikulturellen Gesellschaft der USA – mit all’ ihren Chancen und Problemen – abzurunden.